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How-to-Guide

Badespaß mit allen Sinnen.

Erkunden, ertasten und erfragen: Kinder sind kleine Entdecker und begreifen die Welt mit allen Sinnen. Diese sind besonders wichtig für die kindliche Entwicklung und werden beim fröhlichen Planschen im Schaumbad ganz nebenbei geschult. Bübchen erklärt, warum es für die Kleinen wichtig ist, sich intensiv mit Materialien und Texturen auseinanderzusetzen, und zeigt, wie die Badewanne zum Ort für Schaumabenteuer und Sinneserlebnisse werden kann.

Kleine Kinder begreifen die Welt mit allen Sinnen. Sie setzen Augen, Ohren, die Nase und vor allem die Hände ein, um so viel wie möglich wahrzunehmen und zu verstehen. Das Erkunden von verschiedenen Gegenständen und Materialien ist für die Kleinen eine sinnliche Entdeckungstour. Auch wenn z. B. das Riechen an Laub, Zerrupfen der Blätter und Begutachten der bunten Farben und unterschiedlichen Formen sehr viel Spaß macht, ist es mehr als nur Spielerei. Jede Berührung, jeder Geruch und Geschmack, jedes Geräusch hilft, Erfahrungen zu sammeln und daraus zu lernen. Bei einem Sinneseindruck bilden sich im Gehirn eines Kindes neue Verbindungen. Auf dieser Grundlage entwickeln sich auch die verschiedenen Formen der Intelligenz.

Gezielt den Tastsinn fördern

In der Natur können Kinder z. B. beim Matschen, Steine- und Stöckesuchen oder Sandburgenbauen viele Sinneseindrücke sammeln. Gerade der Tastsinn spielt eine bedeutende Rolle, denn durch das Berühren von unterschiedlichen Dingen lernen Kinder, ihre Umgebung sowie komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Auch im Alltag lässt sich dieser Sinn fördern: So kann z. B. die heimische Badewanne zum Ort für sinnesanregende Badeabenteuer werden. In Schaumbädern können die Kleinen den Schaum mit ihren Fingern ertasten. Die Rezeptoren der Haut nehmen die Temperatur und die Feuchtigkeit des Schaums auf. Hierbei wird sowohl die Fein- als auch die Grobmotorik gefördert und zusätzlich die Fantasie beim Formen der kleinen Bläschen beflügelt. Besonders spaßig für die Kleinen ist es z. B., Schaumhüte und -bärte zu formen: einfach einen großen Schaumberg auf dem Kopf der Geschwister, Eltern oder dem eigenen verteilen oder als Bart ans Kinn kleben.

Spielend den Hörsinn entdecken

Ein ausgeprägter Hörsinn ist für die Entwicklung von Kindern sehr wichtig. Durch das Aufnehmen verschiedener Laute und Klänge können sie das Gehörte mit bisherigen Erfahrungen in Zusammenhang bringen, lernen Geräusche zu unterscheiden und diese zuzuordnen. Auch für das Erlernen und Verbessern von Sprache ist ein gutes Gehör unerlässlich. Das räumliche Hören bildet sich erst im Laufe der Zeit durch unterschiedliche Hörerfahrungen aus. Dass Kinder Geräusche, die sie selbst erzeugen oder die aus ihrer Umwelt entstammen, besonders faszinierend finden, können sich Eltern zunutze machen. Sie können den Hörsinn ihrer Schützlinge ganz leicht und spielerisch im Alltag fördern. Beim Baden beispielsweise sorgt ein Badezusatz mit Knistereffekt (z. B. Bübchen Wildfang-Bad) für ein spannendes Hörabenteuer. Dafür einfach, während das Kind bereits im warmen Wasser sitzt, den Zusatz einstreuen, ganz still sein und lauschen. Wer das allerletzte Knistergeräusch gehört hat, hat gewonnen und darf das nächste Spiel aussuchen.

Sehsinn schulen, leicht gemacht

Das Auge ist das wichtigste Sinnesorgan des Menschen. Gerade im Kindesalter ist es dafür verantwortlich, dass Informationen über die Umwelt aufgenommen, verarbeitet und eingeordnet werden können. Das Sehen ist aber nicht gleich von Geburt an voll ausgereift. Das Zusammenspiel beider Augen entwickelt sich noch bis ins Teenageralter hinein. So sehen Kleinkinder zwar genauso gut wie ihre Eltern, doch sie können z. B. Geschwindigkeiten noch nicht so gut abschätzen. Wer die visuelle Wahrnehmung der Kleinen gezielt fördern möchte, kann einfache Übungen und Spiele ganz leicht in den Alltag integrieren. Sei es das „Ich sehe was, was du nicht siehst“-Spielen im Wartezimmer beim Kinderarzt oder das Memory-Spiel am Nachmittag – auch beim Planschen in der Wanne können die Augen geschult werden. Hierfür eignet sich der Einsatz von farbigen Schaumbädern, die dem Wasser unterschiedliche Farben verleihen (z. B. das Bade-Labor von Bübchen). Die Kleinen werden staunen, wenn sich nach dem Einschütten der blauen und roten Badezusätze das Wasser wie von Zauberhand plötzlich lila färbt. Nun gibt man das Granulat in die Wanne und wie von Zauberhand färbt sich das Wasser in einem ganz anderen Ton. Durch solche Spiele lernen die Kinder, ihr Umfeld und auch Kleinigkeiten besser wahrzunehmen.

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