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Be prepared

Der erste Sommer des Babys.

Das erste Mal im Freibad planschen, draußen spielen, die warmen Temperaturen genießen: Der erste Sommer mit ihrem kleinen Spatz steht vor der Tür. Das möchten Eltern natürlich besonders genießen. Dennoch fühlen sich manche unsicher und fragen sich, was an einem sonnigen Tag im Freien zu beachten ist. Welche Kleidung und welches Spielzeug packe ich für mein Kind ein? Welche Ernährung ist die beste? Und wie sorge ich auch an heißen Sommertagen für ruhigen Schlaf? Bübchen hat die besten Tipps und Tricks für einen wundervollen ersten Sommer mit Säugling zusammengestellt.

Ein schattiges Plätzchen

So wärmend die Sonnenstrahlen auch das Näschen kitzeln – gerade in den ersten sechs Lebensmonaten ist es wichtig, Babys nie direkter Sonne auszusetzen und sich in dieser Zeit überwiegend im Schatten aufzuhalten. Aber auch danach sollten die Kleinen immer gut geschützt werden, wenn es nach draußen geht. Zwischen 11 und 15 Uhr scheint die starke Mittagssonne. Dann heißt es ab nach drinnen oder gut geschützt im Schatten aufhalten. Als Eltern darf man ruhig mal den einen oder anderen Trick anwenden, um dafür zu sorgen, dass das Kind im Schatten bleibt. Die Kleinen verstehen natürlich noch nicht, dass sie nicht in die Sonne krabbeln sollen. Deshalb kann man beispielsweise ein Planschbecken mit etwas Wasser füllen und unter dem Sonnenschirm aufstellen – so ist das Kind im Schatten beschäftigt. Auch Badewannen- Spritztiere sorgen für Abkühlung und Spaß. Bei Babys, die noch nicht krabbeln, können Mobiles mit funkelnden Perlen oder im Wind flatternden Bändern unter den Sonnenschirm oder in die Strandmuschel gehängt werden.

Wer mit dem Kinderwagen unterwegs ist, stattet ihn einfach mit einem Sonnensegel aus, das die Sonnenstrahlen abfängt. Um das Baby zusätzlich vor der Sonne zu schützen, kann ein leichtes Baumwolltuch über seinen Körper gelegt werden, rät die Hebamme. Besonders wichtig ist es, den Kinderwagen nicht in der prallen Sonne stehen zu lassen. Heizt er sich nämlich auf, kann dies beim Baby schnell für einen Hitzschlag sorgen.

Gut verpackt oder nackte Tatsachen?

Auch wenn es noch so heiß wird, sollten die Kleinen nicht ohne Kleidung herumkrabbeln. Ideal geschützt sind sie mit locker sitzender Kleidung aus Baumwolle oder mit integriertem UV-Schutz, die den Körper an Armen und Beinen bedeckt. Schirmmützen mit Nackenschutz sorgen dafür, dass auch das Köpfchen geschützt wird – und für die Augen eignen sich Sonnenbrillen mit der Angabe „UV 400“. Dem Babypopo darf man aber ruhig einmal ein bisschen „Windelfreiheit“ gönnen: An heißen Tagen ist es am späten Nachmittag noch richtig warm, aber die Sonne scheint nicht mehr so stark. Das ist perfekt, wenn man das Baby ohne Windel strampeln lassen möchte. Für das Körpergefühl ist es toll, Luft und Wärme zu spüren – und auch der Haut im Windelbereich tut es gut.

Fühlen, matschen, ausprobieren

Die warmen Temperaturen eignen sich perfekt dazu, die Motorik zu schulen und neue Sinneseindrücke zu sammeln. Für die Kleinen, die schon krabbeln oder laufen, ist es ein tolles Gefühl, barfuß zu spielen und Gras oder Sand an den Füßen zu spüren. Eine gute Beschäftigung im Schatten ist das Planschen im kühlen Nass: einfach mit einer Gießkanne Wasser auf einem Handtuch verteilen, bis sich kleine Pfützen bilden. Legt man noch ein paar Muscheln oder Stöcke dazu, kann das Baby mit den Händen neue Formen erfühlen. Während Sonne und Wind die Haut des Babys kitzeln, kann es nebenbei bunte Schmetterlinge und Käfer beobachten. All das sorgt für neue Sinneseindrücke und fördert die Entwicklung der Kleinen.

Die perfekten Snacks

Bei so vielen Erlebnissen dürfen kleine Erfrischungen natürlich nicht fehlen. Solange das Baby noch gestillt wird, ist keine zusätzliche Flüssigkeit nötig. Bei älteren Kleinkindern, die in der Hitze schwitzen, eignet sich stilles Wasser zum Trinken. Als leichter Snack bieten sich kleine Wassermelonenstückchen ohne Kerne oder Obstbrei an, die den Wasserhaushalt der Kleinen schnell wieder ausgleichen. Und natürlich stellt sich die wichtige Frage: Darf mein Kind ein Eis essen? Als Faustregel gilt hier: Ein Kind, das mindestens zehn Monate alt ist, Beikost kennt und Milch gut verträgt, darf durchaus einmal am Eis schlecken. Wichtig: um Gefahren durch Salmonellen zu vermeiden, lieber ein abgepacktes Eis nehmen und keines aus der Eisdiele. Wer will, kann auch ein kinderfreundliches Eis selbst herstellen: kalte oder tiefgefrorene, aber bereits angetaute Früchte mit Joghurt im Mixer pürieren und als erfrischenden Snack anbieten.

Cremen ist Pflicht!

Selbst im Schatten erreichen uns noch gut 50 Prozent der UV-Strahlung. Deshalb ist trotz schützender Kleidung Eincremen absolute Pflicht. Vor allem das Gesicht, die Ohren, der Nacken sowie die Hände und Füße sollten großzügig mit einem Sonnenschutzprodukt speziell für empfindliche Babyhaut eingecremt werden, zum Beispiel mit der Bübchen Sensitiv Gesichtscreme mit Lichtschutzfaktor 50+ oder der Bübchen Sensitiv Sonnenlotion mit Lichtschutzfaktor 50+. Damit der Schutz aufrechterhalten wird, ist es ratsam, alle zwei Stunden nachzucremen. Es ist dabei sehr wichtig, dass ausreichend Sonnencreme auf der Haut verteilt wird, damit der volle Sonnenschutz erzielt wird. Bei der Auswahl geeigneter Produkte sollte man zudem darauf achten, dass diese frei von Duftstoffen und wasserfest sind.

Zeigen sich trotz bester Vorsorge leichte Rötungen auf der Babyhaut, sollte man sofort handeln und mit dem Kind wieder ins Haus gehen. Um der empfindlichen Haut Linderung zu verschaffen, sollte man die betroffenen Stellen mit reinem Aloe-vera-Gel eincremen. Dies beruhigt die Haut des Babys und spendet zusätzlich Feuchtigkeit.

Hallenbad und „Schnullerkino“

An manchen Tagen ist es einfach zu heiß, um draußen zu spielen. Wie wäre es stattdessen mit einem Ausflug ins Hallenbad? Während alle im Freibad oder am Badesee liegen, können Eltern und Baby entspannt im angenehm leeren Schwimmbad planschen, toben, picknicken und ein Schläfchen halten. In vielen Städten gibt es mittlerweile auch „Schnullerkinos“: Die Vorstellungen sind insbesondere für Eltern mit Baby konzipiert. Der Saal wird nicht komplett abgedunkelt und der Film leiser als sonst abgespielt. Die Kleinen dürfen in Ruhe herumkrabbeln oder schlummern, und Mama und Papa genießen mal wieder einen Film – sowie außerdem einen angenehm kühlen Saal.

Heiße Nächte: guter Schlaf trotz Hitze

Für Babys sind heiße Nächte genauso anstrengend wie für Erwachsene. Deshalb ist es empfehlenswert, im Kinderzimmer tagsüber die Fenster geschlossen zu halten und wenn möglich die Jalousien herunterzuziehen. Gelüftet wird in den kühleren Morgen- und Abendstunden. Bei stickiger Luft können Eltern auch einen Ventilator aufstellen. Allerdings sollte er ausgeschaltet werden, bevor das Kind ins Bett gelegt wird – es darf nicht in der Zugluft schlafen. Außerdem können überflüssige Decken oder Nestchen aus dem Bett entfernt werden, damit die Luft besser zirkulieren kann. Zum Schlafen reichen eine Windel und ein leichter Body sowie ein Sommerschlafsack. Bevor die Eltern selbst zu Bett gehen, kontrollieren sie am besten noch einmal, ob es dem Baby nicht zu kalt oder zu warm ist.

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