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How-to-Guide

Gut gekontert!

Der Moment, auf den alle gewartet haben: Das Baby ist endlich da! Die Freude ist groß, denn von nun an gilt es, zu dritt das Leben zu entdecken. Wären da nicht die gut gemeinten Ratschläge von erfahrenen Familienmitgliedern, wohlmeinenden Freunden oder auch Fremden. Ob Kinderwagen, Stillen oder Tragetuch, jeder weiss und kann es besser. Dies kann gerade bei Erstmüttern für Unsicherheit sorgen. Wir verraten dir mit einem Augenzwinkern ein paar Tipps, wie du beim nächsten Mal schlagfertig kontern kannst.

1. Tragetücher – der „Feind“ für jedes Baby

Spaziergänge mit der besten Freundin und dem Baby sind einfach schön, denn man hat endlich mal wieder Zeit, sich ordentlich auszutauschen. Den Nachwuchs dabei in einem Tragetuch zu transportieren, ist eine super Gelegenheit, eine engere Bindung zum Kleinen aufzubauen – ganz ohne sperrigen Kinderwagen. Das sieht die Freundin aber ganz anders: Das Baby kriege keine Luft im Tuch und Mama beschädige dabei Hüfte und Rücken. Um die Begleiterin nicht vor den Kopf zu stoßen, kann Mama hier auf lustige Weise schlagfertig kontern und dabei noch Fachwissen einbringen: Die Kängurus machen es vor und auch die Affen und Koalabären sind Meister in dieser Disziplin – das Tragen vorm Bauch oder auf dem Rücken beruhigt Babys nachweislich. Wenn dies nicht überzeugt, kann Mama die Freundin gleich selbst einmal zum Tragen animieren und ihr zeigen, wie man ein Tragetuch ganz einfach bindet.

2. Stillen? Kann der Schwiegervater am allerbesten!

Es ist wieder so weit – das wohlbekannte Kaffeekränzchen mit der Familie steht an und die Gäste sind schon ganz gespannt auf den kleinen Nachwuchs. Nach dem zweiten Stück Kuchen ist auch das Baby hungrig und beginnt zu quengeln. Mama kommt sofort zur Hilfe und beginnt, das Fläschchen vorzubereiten. Ganz zum Missfallen des Schwiegervaters, denn dieser ist fest davon überzeugt, dass das Stillen die beste Mahlzeit für Babys ist. Dies sei bereits in seiner eigenen Kindheit so gewesen. In solchen Situationen ist es am besten, das Gesagte humorvoll zu hinterfragen: „Wenn das immer so gut klappt, dann kannst du es ja gleich mal vormachen.“ Somit setzt man den Besserwisser außer Gefecht und tritt ihm mit dem lustigen Einwand auch nicht gleich auf die Füße. Entweder lässt man die Aussage nun im Raum stehen oder nutzt die Zeit dazu, sich kurz zu erklären.

3. Manche mögen’s lieber leise

Der Abend beginnt und das Baby schläft bereits seelenruhig. Endlich Zeit für Mama, den Dingen nachzukommen, die über den Tag auf der Strecke geblieben sind: zu putzen, aufzuräumen oder einfach mal zu entspannen. Alles am besten so leise wie möglich, um den Nachwuchs nicht aufzuwecken. Wäre da nicht die Nachbarin, die stürmisch an der Tür klingelt, um sich schnell ein paar Eier für das Abendbrot zu leihen. Nach der höflichen Bitte, doch nicht so einen Lärm zu machen, da das Kind sonst aufwacht, kommt auch prompt folgender Ratschlag: bloß keine Rücksicht auf ein schlafendes Baby nehmen! Gerne neben dem Kinderzimmer saugen oder telefonieren, denn die Kleinen müssen sich schnell an einen Lärmpegel gewöhnen. Wie die Mutter darauf reagieren kann? Gelassen und sicher – mit der Begründung, dass jedes Kind individuell ist und demnach unterschiedlich auf Geräusche während des Schlafens reagiert. Die einen wachen schon auf, wenn man den Vorhang am Fenster zuzieht, und die anderen schlummern seelenruhig weiter, wenn man neben dem Bettchen staubsaugt. Hier muss jede Mutter für sich selbst entscheiden. Und wenn das Kind dann doch wach wird und nicht mehr einschlafen kann, helfen ein beruhigendes Bad (z. B. mit dem Bübchen Baby Bad) oder eine sanfte Massage, um es wieder ins Traumland zu bringen.

4. Einkaufen – ein Ausblick auf die Zukunft

Auch wenn die Kinder schon etwas größer sind, bleibt man von gut gemeinten Ratschlägen nicht verschont. Wer kennt es nicht: Das Kind schreit und zappelt an der Kassenschlange, weil es unbedingt die verlockende Schokolade aus der Auslage haben möchte. Die ältere Dame in der Schlange hinter einem rät genervt, dem Nachwuchs doch endlich nachzugeben, um Ruhe zu schaffen. Was kann Mama hier tun? In diesem Fall hilft nur die Dame zu ignorieren und das Kind schnell vom Schokoriegel abzulenken. Denn wenn man einmal dem Quengeln nachgibt, lernt es, dass dieses Verhalten zum Erfolg führt. Wie lenkt man die Kleinen am besten ab? Zum Beispiel, indem man sie auf den lustigen Piepton der Kasse aufmerksam macht. Auch ein gesunder Snack, wie klein geschnittene Äpfel oder eine Banane, kann Wunder wirken.

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