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Sonnenschutz-Eincreme-ABC

Wer kennt das nicht? Die Kleinen schreien, laufen weg, zappeln – und wollen sich nicht mit Sonnenschutz eincremen lassen. Dermatologen raten Eltern, beim Thema Sonnenschutz unbedingt konsequent zu bleiben, denn dieser ist für die empfindliche Kinderhaut ein absolutes „Muss“. Dabei kann eine Portion Fantasie helfen, denn mit lustigen Versen und kleinen Spielen macht das Eincremen sogar richtig Spaß! Deshalb hat Bübchen ein Eincreme-ABC mit Reimen, Fingerspielen und Liedern entwickelt.

Die Sonnencreme landet in den Haaren, auf der Kleidung oder auf dem Boden – welche Eltern kennen das nicht? Das Eincremen mit Sonnenschutz kann zu einer echten Herausforderung werden. Für viele Kinder ist es ein lästiges Pflichtprogramm und kostet Spielzeit, die sie viel lieber draußen verbringen möchten. Doch egal, wie ungeduldig und zappelig die Kids auch sind, Sonnenschutz ist für Kinderhaut ein absolutes „Muss“. Das liegt daran, dass Baby- und Kleinkinderhaut besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlen ist. Der Gehalt an Melanin in der Kinderhaut ist geringer als bei Erwachsenen. Sie enthält ebenfalls weniger Feuchtigkeit, da die oberste Hautschicht bei Kleinkindern noch relativ dünn ist. Das hat eine geringe Lichtstreuung zur Folge, sodass die UV-Strahlen tiefer eindringen können. Damit es später nicht zu Hautschäden wie Hautkrebs kommt, ist ein Sonnenbrand auf Baby- und Kinderhaut unbedingt zu vermeiden.

Sonnenschutz: kleines Bübchen-ABC für mehr Spaß beim Eincremen

Wie können Eltern das Eincremen nun kreativer gestalten und vielleicht sogar ein gemeinsames Ritual daraus entwickeln?

Die Eincremehand in eine fiktive Figur verwandeln und die Fantasie wecken

Eltern können die Hand oder die Finger, die die Sonnencreme auf der Haut verteilen, in eine fiktive Figur verwandeln – ähnlich einer Handpuppe – und um die Fantasie der Kleinen noch weiter zu beflügeln, dieser auch einen netten Namen geben: „Schau mal, Paul, wenn du Sonnencreme auf der Hand hast, verwandelt sie sich in Sunny, und wenn Sunny es schafft, deinen ganzen Körper einzucremen, strahlt die Sonne noch schöner.“

Mit Fingerspielen und Reimen Interesse wecken

Bei einem lustigen Fingerspiel ist das Eincremen gleich viel entspannter. Da reichen schon kurze Verse wie „Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist das Mondgesicht!“, um die Creme auf die Haut aufzutragen. Für das Einreiben kann ein längerer Reim ins Spiel kommen, zum Beispiel: „Das klitzekleine Streichelmäuschen streichelt nun dein weiches Bäuchchen. Es streichelt, bis du lachst – schau, wie viel Spaß das macht.“ Dabei können auch andere einzucremende Körperteile wie Beinchen, Füßchen oder Näschen das Bäuchchen ersetzen.

Wieso brauchen wir Sonnenschutz?

Kindern ab drei Jahren können Eltern ruhig einmal erklären, warum sie Sonnencreme und -spray denn überhaupt brauchen: Die Sonne kann der Haut wehtun, wenn wir unsere Arme, unsere Beine, unseren Bauch, unser Gesicht und unseren Rücken nicht davor schützen. Deswegen cremen wir uns ausreichend ein (z. B. mit der Bübchen Sensitiv Sonnenlotion LSF 50+) und schützen uns zusätzlich mit Sonnenschirmen, Mützen, Hüten und Sonnenbrillen vor Sonnenstrahlen.

Kleine Belohnungen als Motivation

Wenn die Kinder schon etwas älter sind, können die Eltern ein Belohnungssystem einführen – lassen sie sich zum Beispiel komplett eincremen, bekommen sie im Anschluss ein Wassereis. Alternativ kann auch für jedes eingecremte Körperteil eine Sonne vergeben werden, zum Beispiel in Form von Stickern. Wenn das Blatt voll mit Sonnen ist, gibt es ein kleines Geschenk wie beispielsweise einen Wasserball oder ein Eis. Kleiner Tipp: Wenn es darum geht, vom Eincremen etwas abzulenken, hilft es häufig schon, den kleinen Sonnenanbetern ein Sandspielzeug in die Hand zu geben.

Kinder machen gern mit

Wichtig ist, dass Eltern ihre Kinder einbinden. Seien es Reime, Lieder oder das Eincremen selbst – Kinder lieben es, selbst aktiv zu sein, statt auf etwas zu warten. Ganz besonders toll finden sie es, wenn sie die Eltern oder andere Kinder eincremen dürfen.

Die richtige Sonnenschutz-Dosierung

Und wie erklären Eltern den Kleinen die perfekte Dosierung der Sonnencreme? Allgemein gilt: Viel hilft viel. Leider ist der ausgelobte Lichtschutzfaktor nur schwer zu erreichen, da er unter Laborbedingungen bestimmt wird: Hierzu werden 2 Milligramm pro Quadratzentimeter Haut appliziert. In der Praxis wird jedoch nur eine Schichtdicke von 0,5 bis maximal 1 Milligramm erreicht. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, nach etwa zehn Minuten nachzucremen, um dann die für den gewünschten Lichtschutzfaktor notwendige Schichtdicke zu erreichen. Insbesondere den sogenannten Sonnenterassen sollten Eltern viel Aufmerksamkeit schenken. Dabei handelt es sich um die Körperstellen, die der Sonne am intensivsten ausgesetzt sind, wie die Schultern, der Nasenrücken, der Fußrücken und die Lippen. Wie gut, dass Kinder sowieso beim Selbsteincremen gern mal zu viel Sonnenschutz nehmen – vor allem, wenn das Eincremen Spaß macht!

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