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Wissenswertes

Zufrieden, müde oder volle Windel?

Zufrieden, müde oder volle Windel? So deuten Eltern Mimik und Laute ihres Nachwuchses im Handumdrehen!

Die erste Zeit mit dem Baby ist aufregend, emotional – und manchmal auch ein bisschen zum Verzweifeln. Warum weint es denn jetzt? Warum zieht es so ein Gesicht? Wenn das Baby doch nur sagen könnte, was es möchte! Es dauert seine Zeit, bis Eltern sich auf den kleinen Neuankömmling eingestellt haben und die Zeichen sofort richtig deuten können. Vorher heißt es üben, ausprobieren und sich vor allem nicht verunsichern lassen. Am Anfang ist es natürlich nicht so leicht, Laute, Mimik und Gestik des Babys sofort richtig zu interpretieren. Aber nach und nach bilden Eltern und Kind hier ein eingespieltes Team. Für alle, denen die Sprache ihres Nachwuchses trotzdem ein kleines Rätsel ist und die überlegen, ob das Baby gelangweilt ist oder ob ihm vielleicht nur ein Pups Unwohlsein bereitet, hat Bübchen ein – augenzwinkernd gemeintes – Baby-Dictionary zusammengestellt.

1. Glücklich und zufrieden

Natürlich gibt es nicht nur negative Signale, die erkannt werden wollen. Das Baby gibt häufig auch Laute von sich, wenn es sich wohl fühlt oder Aufmerksamkeit möchte:

  • Kontaktlaut: ein kurzer, einzelner Laut, mit dem das Kind austestet, ob jemand da ist. Meistens kurz nach dem Aufwachen.
  • Wohligkeitslaut: Ein kurzer Laut, der mehrmals wiederholt wird, zeigt, dass euer Kleines wach und zufrieden ist. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt zum Spielen oder Kuscheln. Wenn es Aufmerksamkeit will, kann es auch quengeln, lässt sich aber schnell beruhigen, wenn man sich ihm zuwendet.
  • Wenn das Baby quietscht, lacht und mit Armen und Beinen strampelt, signalisiert es ebenfalls seine gute Laune und ist bereit zu spielen.
  • Außerdem gibt es Schnauflaute, die es z. B. dann von sich gibt, wenn es im Schlaf die Position ändert. Sie zeigen, dass es ihm gut geht, und sind kein Grund zur Sorge.

2. Zeichen für Hunger

Die meisten Säuglinge fangen nicht sofort an zu schreien, wenn sie ein Bedürfnis haben, sondern werden zunächst unruhig und quengelig. Sie signalisieren mit einzelnen kurzen Lauten hintereinander, dass ihnen etwas nicht passt und dringend geändert werden sollte. So ist es auch, wenn sie hungrig sind. Außerdem dreht das Baby den Kopf hin und her und sein Körper ist eher angespannt. Wenn man ihm nahe am Mund über die Wange streicht, öffnet es suchend den Mund – genauso saugt es am Finger, wenn man ihn an die Lippen hält. Höchste Zeit für die nächste Mahlzeit!

3. Müde bin ich, gehʼ zur Ruhʼ …

In der Anfangszeit schlafen Säuglinge sehr viel. Meistens sind sie nach eineinhalb bis zwei Stunden wieder müde und sollten dann auch hingelegt werden, um nicht überreizt zu werden. Weitere Anzeichen, dass ein Schläfchen ansteht, sind:

  • Das Baby dreht sich von Spielsachen, Büchern und Ähnlichem weg und weicht Blickkontakt aus.
  • Es reibt sich die Augen oder die Ohren, die Äuglein fallen ihm zu.
  • Es rudert mit den Armen oder tritt unkoordiniert mit seinen Beinchen.

Wenn die Kleinen nicht so recht einschlafen können, hilft meist ein beruhigendes Bad (z. B. das Bübchen Baby Bad für zarte Haut) oder eine sanfte Massage. So fallen die Äuglein ganz schnell wieder zu.

4. Überreizung, Erschrecken oder eine volle Windel – Zeichen für Unzufriedenheit

Säuglinge lernen ihre Umwelt gerade erst kennen – unbekannte Geräusche oder plötzliche Bewegungen können sie erschrecken, zu viele Eindrücke sie schnell überreizen. Eltern sollten sensibel auf die ersten Signale reagieren, da ihr Kind dann eindeutig Ruhe braucht: Quengelt das Baby und dreht z. B. beim Spielen den Kopf weg, ist das ein sicheres Zeichen, dass ihm gerade alles zu viel ist. Jetzt kann aus dem Quengeln schnell ein schrilles Weinen werden. Das Baby spannt dann seinen ganzen Körper an und drückt sich ins Hohlkreuz. Eltern sollten ihr Baby dann von den äußeren Reizen abschirmen und es auf den Arm nehmen, um es zu beruhigen. Auch eine volle Windel kann für Unmut sorgen. Manche Kinder weinen schnell, wenn ein nasser Popo sie stört, andere sind da weniger empfindlich. So oder so – hier hilft nur regelmäßiges Kontrollieren. Entdeckt man beim Wickeln einen wunden Po, ist eine weitere mögliche Ursache für das Quengeln des Nachwuchses gefunden. Für eine schnelle Linderung sorgt die bewährte Wundschutzcreme (z. B. die Spezial Wundschutz Creme von Bübchen). Wird sie regelmäßig auf die irritierte Haut aufgetragen, ist der Babypo nach kurzer Zeit wieder fit.

5. Bauchweh und Krankheit

Neben Überreizung können auch Schmerzen die Ursache für schrilles Weinen und eine angespannte Körperhaltung sein. Gerade Bauchschmerzen können sehr unangenehm sein. Häufig ziehen die Kleinen dann auch die Beine ruckartig an, krümmen sich zusammen oder machen sich ganz steif. Helfen können sanfte Bauchmassagen oder das Tragen im Fliegergriff. Lässt sich das Kind jedoch sehr lange nicht beruhigen, ballt es seine Hände zu Fäusten, schwitzt und atmet dazu schnell, dann leidet es unter deutlichen Schmerzen und könnte krank sein. Eltern sollten dann einen Arzt aufsuchen.

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